Autogas - Die Technik und Funktionsweise

Wie funktioniert das denn?

Wie funktioniert das denn?

Die Autogastechnik steht für die nachträgliche Umstellung von Benzinfahrzeugen ebenso zur Verfügung wie für Neuwagen. Einige Fahrzeughersteller bieten entsprechende Modelle bereits ab Werk an oder beabsichtigen, ihre Modellpalette in Kürze zu erweitern. Wir haben uns darauf spezialisiert Fahrzeuge umzurüsten, die ab Werk nicht mit einer Autogas ausgestattet sind.

Hinsichtlich ihrer Kraftstoffversorgung lassen sich Autogasfahrzeuge in zwei Gruppen einteilen:

  • monovalente Fahrzeuge, die ausschließlich mit Flüssiggas fahren.
  • bivalente Fahrzeuge, die neben dem Gastank weiterhin über den ursprünglichen Benzintank verfügen und somit beide Kraftstoffarten nutzen können.

Nach der Umrüstung bei AGS-Autogassysteme & mehr besitzen Sie ein bivalentes Fahrzeug. Sie können weiterhin auf Benzin fahren, oder mit Autogas. Es wird sich nichts an der regulären TÜV-Prüfung oder an der AU-Prüfung ändern. Diese wird weiterhin ganz normal im Benzinbetrieb durchgeführt, da für diese Untersuchung stets das schlecht möglichste Abgasverhalten genommen wird – dieses ist mit Abstand der Benzinbetrieb.

Vorteile

Autogas bietet den Vorteil, dass es in herkömmlichen Otto-Motoren auf einfache Weise eingesetzt werden kann. Dies ermöglicht den Antrieb wahlweise mit Autogas oder Benzin (sogen. bivalenter Antrieb).

Per Knopfdruck kann bei einem bivalenten Antrieb – auch während der Fahrt und laufendem Motor – von Autogas- auf Benzinbetrieb gewechselt werden. Damit ist auch bei einem leeren Gastank eine Weiterfahrt ohne Unterbrechung möglich. Die aktuellen vollsequentiellen Anlagen erkennen automatisch am abfallenden Gasdruck, dass der Gasvorrat zu Neige geht und schalten automatisch zurück in den Benzin-Betrieb. Der bivalente Antrieb garantiert somit eine deutlich größere Reichweite. Ein Pluspunkt, der zum Beispiel bei der Urlaubsfahrt in eine Region mit geringer Zahl von Gas-Tankstellen hilft.

Die in Pkw und leichten Nutzfahrzeugen eingesetzte Autogastechnik ist bisher noch durchweg für den bivalenten Antrieb ausgelegt. Mittels eines speziellen Einbausatzes wird hierbei in einem serienmäßigen Benzinfahrzeug die zusätzliche Nutzung von Autogas ermöglicht. Der eigentliche Benzinbetrieb bleibt davon unberührt.

Wichtigstes Kriterium für eine bivalente Autogasanlage ist, dass sie mit der in dem umzurüstenden Benzinfahrzeug jeweils eingesetzten Kfz-Technologie kompatibel ist. Dies hat im Laufe der Jahre zur Entwicklung verschiedener Autogastechnologien geführt. Die am Markt vorhandenen Autogassysteme lassen sich zum einen in sogenannte Venturisysteme (selbstansaugende Systeme; Vergaserprinzip) und Einspritzsysteme und zum anderen in Systeme der 1., 2. und 3. Generation unterteilen.

Die Venturi-Syteme der 1. Generation werden mittlerweile in neuere Fahrzeuge nicht mehr eingebaut. Die aktuelle Fahrzeugtechnik erfordert Anlagen wenigstens der 2. Generation, besser der 3. Generation. Alle Funktionen des Fahrzeuges werden von den aktuellen Anlagen, zu dieser gehört auch das LPG-System Omegas von LandiRenzo, vollständig unterstützt. Ob Tempomat, Multifunktionsanzeigen – die Motorsteuerung ist weiterhin die Schaltzentrale des Autos. Das Steuergerät der Autogas-Anlage berechnet aus den regulären Steuersignalen alle notwendigen Funktionen für den Autogas-Betrieb.

Wir verbauen, nach hervorragenden Erfahrungen aus der Praxis, die modernsten Einspritzanlagen, die LandiRenzo Omegas oder auch die Prins VSI, welche durch eine sequenzielle phasengleiche Einspritzung den Motor mit Gas versorgt.

Das Gas wird dem Aggregat der Elektroinjektoren nun in gasförmiger Phase zugeführt, deren synchronisierte Öffnungszeiten bei jeder Ansaugphase des Motors die Gasdosierung bestimmen. Dank dem Steuergerät, welches mit den Daten und Werten des original Steuergeräts des Motors versorgt wird, berechnet es zu jeder Zeit genau die Menge Gas, welche pro Takt dem Motor zugeführt werden soll

Die sequenzielle phasengleiche Versorgung mit der optimalen Menge von Flüssiggas in der Gasphase, wird durch die Verwendung dieser Elektroinjektoren ermöglicht, welche fähig sind kurze Öffnungs- und Schließzeiten zu gewähren. Dies verleiht dem Motor Elastizitätseigenschaften und eine Reaktionsschnelligkeit, die drastisch die klassischen Verspätungen in der Beschleunigung reduzieren.

Eine solche moderne, phasengleiche Einspritzung bedeutet also: gleiche Leistung, optimale Abstimmung mit dem Motor und deutlich geringerer Verbrauch im Vergleich zu anderen Autoags-Systemen.